Therapeutisches Angebot

Ganz wesentlich für das Gelingen einer Psychotherapie ist neben Ihrer Motivation, selbst und aktiv etwas zu verändern, die therapeutische Beziehung. Eine erfolgreiche Therapie gründet auf einem vertrauensvollen, offenen Verhältnis zwischen Klient und Therapeut. Auch ein angenehmer äußerer Rahmen an einem Ort, der Rückzug, Ruhe und Geborgenheit ermöglicht, gehört dazu.

Die Praxis befindet sich mitten in der Heidelberger Altstadt und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.


Ich bin ausgebildete Verhaltenstherapeutin, und die kognitive Verhaltenstherapie stellt eine wesentliche Säule meines therapeutischen Arbeitens dar. Verhaltenstherapie ist ein von den Krankenkassen anerkanntes Verfahren, Behandlungskosten werden übernommen.
Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich fundierte, klar strukturierte, transparente und nachgewiesenermaßen für viele Problembereiche sehr effektive Therapieform. In einer Verhaltenstherapie wird ziel- und auftragsorientiert mehr im „Heute“ an problematischen Denk-, Erlebens- und Verhaltensmustern gearbeitet. Der Fokus liegt im „Hier und Jetzt“ und auf aktuellen Problemen, ohne dabei die Rückschau zur Klärung biografischer Entstehungsbedingungen unserer aktuellen Probleme aus dem Auge zu verlieren. Verhaltenstherapie ermöglicht es, schwierige Denk- und Verhaltensmuster zu identifizieren, besser zu verstehen und zu verändern, und damit gezielt Lösungswege zu erarbeiten.

In meinem therapeutischen Werdegang hat mich außerdem meine gesprächspsychotherapeutische Grundausbildung nach Carl Rogers sehr geprägt, die Basis meines Arbeitens ist. Die innere Grundhaltung Rogers, Klienten mit absoluter Wertschätzung und Annahme, Empathie und kongruent zu begegnen, ist mir ein wichtiges Anliegen. Rogers Menschenbild ist ein humanistisches und damit positives; der Mensch wird als grundsätzlich gut betrachtet. Im klientenzentrierten Denken wird davon ausgegangen, dass der Mensch über eine angeborene „Selbst-Verwirklichungstendenz" (die sogenannte „Selbstaktualisierungstendenz“) verfügt, die – so die betreffende Person unter günstigen, fördernden Umständen aufwächst – für eine Weiterentwicklung und Reifung der Persönlichkeit sorgt. Wesentliche Annahme ist, dass hilfesuchende Menschen alles zu ihrer Heilung Notwendige in sich tragen und sie selbst am besten dazu in der Lage sind, ihre persönliche Situation zu analysieren und individuell stimmige Lösungen für ihre Probleme zu erarbeiten. Klientenzentrierte Gesprächsführung zielt darauf ab, ein möglichst günstiges Klima für solche Wachstumsprozesse zu schaffen und durch eine bestimmte Grundhaltung und Art der Kommunikation solche Wachstumsprozesse überhaupt erst zu ermöglichen.